
Martin Dulig, Vorsitzender SPD Sachsen
Ordentlicher Landesparteitag in Chemnitz - die sächsische SPD hat ihre Führungsspitze neu gewählt
Martin Dulig ist als Landesvorsitzender der SPD Sachsen wiedergewählt worden. Die Delegierten bestätigten den 36jährigen mit 77,4 Prozent.
Zuvor hatte Dulig in seiner fast einstündigen Rede den Bogen über die letzen neun Monate bis hin zur Umsetzung des Leitantrages innerhalb der nächsten zwei Jahre gespannt. Er betonte, die im Oktober 2009 bei seiner Wahl zum Landesvorsitz angestoßene Erneuerung ist spürbar, aber längst nicht abgeschlossen. „Auf dem Parteitag in Dresden haben wir die Bodenplatte gegossen und in den letzten Wochen und Monaten das Kellergewölbe errichtet. Und das ist stabil geworden. Wir haben damit ein Sichtfeld erreicht, was den Kontakt mit der Umwelt gut ermöglicht. Wir sind nicht mehr unterirdisch und jetzt ist die Frage, was setzen wir auf dieses Fundament? Eine Gartenlaube oder ein großes Haus, dass alle einlädt und offen wie lebendig ist?“
Auf dem Weg zu einem Haus für die solidarische Mehrheit reiche es aber nicht aus, sich ausschließlich mit Themen zu beschäftigen, die Sozialdemokraten naturgemäß besetzen. Dulig machte klar, dass es neben Bildung und Familie beispielsweise auch um eine wirtschaftspolitische bzw. ökologische Kompetenz der sächsischen Sozialdemokratie gehe. Der Leitantrag, der an diesem Samstag von den Delegierten verabschiedet wird, nennt Ziele und gibt einen Ausblick auf die Vorhaben der sächsischen SPD.






